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Ignoranz - Ursache und Wahrer der Geheimnisse

Ignoranz. Ein herrlich schreckliches Wort. Ignorant sein. Jemanden ignorieren. Oder, eine noch schönere Formulierung, selbst ignoriert zu werden.

Aber Ignoranz kann auch sehr positiv sein. Nein,ehrlich! Ignoranz schützt die Allgemeinheit vor den Problemen anderer. Was wäre denn nur wenn irgendjemand meine Essstörung bemerken würde? Dann wär es ja nicht mehr lustig. Dann könnte man hinterher ja nicht mehr sagen 'Sie hat doch früher immer gut gegessen'. Da war wohl die Ignoranz am Werk! Man schaut nicht hin, man bemerkt es nicht. Wenn dann aber jemand in die Klinik muss, wegen starkem Untergewicht, dann sind sie plötzlich alle sehr aufmerksam. Zu spät, eigentlich. Eigentlich.

Das macht es doch gerade so interessant, das Abenteuer 'Wielange schaffe ich es unentdeckt zu bleiben?'. Es erspart Steitereien ('Du isst ja garnichts') und lässt die Magersucht viel angenehmer verlaufen.

Jedoch entsteht gerade solch eine Störung aus Ignoranz. 'Jeder ignoriert mich. Selbst ich vergesse mich. Ich will mich spüren'. Wie leicht also so etwas entstehen kann.

[Fortsetzung folgt]

21.9.07 18:52


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Glücklich

[Fortsetzung vom Ignoranz-Blog folgt ein anderes Mal]

Glücklich sein. Ja,was ist das überhaupt? Anfang des Jahres, oder jedenfalls zwischen Frühling und Sommer, wurde ich von zwei Frauen in der Stadt gefragt: "Was macht dich glücklich? Wann warst du das letzte Mal glücklich?" Es war sicherlich nur eine harmloses Projekt. Ich dachte aber ernsthaft darüber nach. Was macht mich glücklich? Und, so absurd es auch klingen mag, ich weiß es immernoch nicht. Wann war ich das letzte Mal glücklich? Wirklich glücklich? Keine Ahnung. Ich antwortete oberflächlich, ich log. Natürlich musste ich lügen, was sollte ich sonst tun? Wie ein depressives, gestörtes Etwas antworten 'Ich weiß es nicht' ? Ja ganz sicher. Dann werden mir Rasierklingen in die Hand gedrückt oder ich ernte verwirrte Blicke,kurz: es wäre für alle Beteiligten unangenehm geworden. (Ich schreibe gerade, ohne Kontaktlinsen oder eine Brille zu tragen, daher nicht wundern falls sich der ein oder andere Fehler einschleicht, ich seh sowieso nichts)

Was ich damit sagen will ist, dass ich immernoch keine Ahnung hab, selbst nach intensivem Nachdenken.

Ja,Glücksmomente hat man, aber wirklich glücklich? Vollkommen und durch und durch glücklich?

Das weiß ich nicht. .

27.9.07 02:25


Montagmorgen

Ich weiß, es ist Donnerstag. Und ja, 15 Uhr kann nicht mehr als 'Morgen' bezeichnet werden. Aber es fühlt sich an wie ein Montagmorgen. Es regnet, ich habe durst und ein ekliges Sättigungsgefühl macht sich breit. Imogen Heap läuft in Endlosschleife und ich denke zu viel nach. Gleich muss ich Lebensmittel einkaufen, obwohl ich das nicht wirklich möchte. Ich möchte bloggen, aber ich weiß nicht was. So viele Gedanken strömen zusammen, doch sie finden ihren Weg nicht nach draußen. Schon nahezu panisch hacke ich auf der Tastatur rum, nur um den Gedanken und Gefühlen Freiheit zu gewähren.

Meine Hände sind jetzt kalt. Es läuft immernoch kein anderer Song. Ich weiß nicht, ob es mir  besser ginge, wenn ich  jemandem von meiner Situation erzählen würde. Es wirft dann nur Fragen auf und führt dann doch zu keiner Lösung. Es kommt mir schon so vor, als würde ich beinahe absichtlich mir immer wieder neue Steine in den Weg legen und mich dann darüber beschweren, dass ich stolper.

So, jetzt ist ein neues Lied dran. Polarkreis 18 - Under This Big Moon

Alle guten Songs bekomme ich von Tümm. Der Song gibt wenigstens ein bisschen Hoffnung. Imogen Heap's Come Here Boy macht dagegen alles nur noch schlimmer, obwohl auch das ein schönes Gefühl ist. So geborgen.

Under This Big Moon dagegen sprüht über vor Hoffnung, obwohl ich noch nie auf den Text gehört hab. Allein die Melodie macht glücklich. Paradoxerweise.

Es fehlt an Motivation, man steigert sich in ständige Depression rein. Der Himmel weint und ich fühle mit ihm, zeige nicht die gleiche Gefühlsregung. Er weint für mich mit.

27.9.07 15:24


Diagnose: ?

Ich erkenne so einige Symptome an mir, die nur auf eine 'Krankheit' schließen lassen. Es ist eigentlich offensichtlich und irgendwie bin ich auch erleichtert, dass ein Problem nun endlich einen Namen hat. Nur ich trau mich nicht zum Arzt zu gehen. Es ist keine Krankheit wie Grippe, wo der Arztbesuch keine weiteren Folgen, außer natürlich einer Besserung, haben wird. Es ist eher so wie 'Wird morgen die Welt unter gehen oder nicht?' und der Arzt antwortet 'Was? Achso, ja wird sie'. Noch ein Symptom.

Und ich glaube ich kenne noch einen Betroffenen. Das macht es noch schlimmer.

Und wie gesagt, es ist eine so schwerwiegende 'Krankheit', da kann man nicht einfach zu jemandem hingehen und sagen 'Hey, ich glaub du hast ... '

Und was bleibt einem da übrig? Nichts natürlich. Warten bis einer es bemerkt. Aber wer sollte das schon?

27.9.07 22:57


Nicht viel

Ich beabsichtige nicht wirklich viel zu schreiben, daher nicht über diesen kurzen Blog wundern.

Meine Versuche, mich anzupassen, scheitern kläglich. Und ich empfinde es sogar als unangenehm. Eine Mischung aus Peinlichkeit und Ungewohnheit breitet sich dann aus und mich ergreift ein Gefühl der Flucht.

Ich soll also leiden,damit andere mein Verhalten nicht mehr als störend empfinden? Tut mir leid, aber ich muss dann noch so egoistisch bleiben und lieber so sein wie ich bin. .

27.9.07 23:39


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