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Feige/Mutig

Dieses Wochenende hätte es passieren sollen. Es wird komisch sein, das Wochenende zu erleben. Dafür hab ich eine Therapie angefangen. Ob das richtig ist? Keine Ahnung. In letzter Zeit dröhn ich mich mit Medikamenten zu, ich merke garnichts mehr. Nicht mal richtig schreiben kann ich hier. Ich bin in einer Sackgasse und ich weiß nicht, wie ich mich umdrehen soll. Ich weiß, dass es ganz einfach ist, ich dreh mich nur um und gehe aus der Sackgasse. Aber irgendwie bleibe ich vor der Wand stehen, starrend. Verharrend. Wartend.
19.8.09 23:05


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Überlebt

Ich habe mich dazu entschlossen, eine Therapie zu machen. Zwei Mal in der Woche muss ich da hin. Eigenartige Alternative zum Tod, aber dennoch eine Alternative. Ich persönlich würde einen Klinikaufenthalt bevorzugen, aber zeitlich ist dies, wegen Abitur, nicht zu verwirklichen. Vielleicht doch. Dann studier ich eben nicht. Vorsatz: häufiger Blog schreiben. Bin müde und mit Codein zugepumpt (legal - denn ich habe Reizhusten). Leere breitet sich wieder aus, oder vielleicht ist es ja nur die Wirkung des Codeins. Ich habe mich in meinen One-Night-Stand bzw. Three-Night-Stand verliebt. Bin aber gerade dabei mich zu entlieben. Mehr Probleme brauche ich nun wirklich nicht. Borderline ist eine komische Sache. Damit zu leben - oder besser gesagt zu überleben - ist noch komischer. Schönen Abend noch, Laute Stille
27.8.09 22:05


Gewohnheit?

Eine Zeit lang war dieser Blog alles für mich - irgendwie. Meine selbstverordnete Therapie - irgendwie. Komisch, dass man sich so entwöhnen kann. Natürlich fällt es mir leicht zu schreiben, Assoziationen freien Lauf zu lassen. Aber es ist nicht mehr das Gleiche. Vielleicht hat sich auch einfach viel zu viel verändert. Ich wiege wieder 57kg. Bin aber relativ zufrieden. Womöglich hat die Selbsttherapie doch gewirkt. Bin ich wirklich zufrieden? Oder ist es wieder eine Illusion? Begleitet wird mein Bloggen gerade von Falco - Junge Römer. So herrlich melancholisch, dieses Lied. Entlieben ist beschissen, salopp ausgedrückt. Man handelt wider Gefühlen. Wider Sehnsucht. Vernunft und Logik hingegen regieren alles. Weniger Kopf, mehr Herz. Das hat auch schon meine ehemalige Psychologin empfohlen. Aber ich kann nicht anders. Der Kopf ist zu mächtig. Irgendetwas ergreift mich gerade. Abgesehen von der Leere. Ein eigenartiges Gefühl, ich kann es nicht benennen. Ich habe versagt. Das Wochenende, DAS Wochenende zu überleben war grauenhaft. Ich habe sogar kurze Zeit darüber nachgedacht, es doch zu tun. Ich hatte alles vorbereitet. Geld, Rasierklingen, Alibi. Lass es die Therapie wert sein. Nein, lass es das Leben wert sein, dass ich es mir nicht genommen hab. Nochmals schönen Abend, LauteStille
27.8.09 22:16


Morgens.

Irgendwie kann ich den Text hier nicht bearbeiten. Also von wegen Schriftgröße, Abschnitte etc. Deswegen bitte ich die Unordnung zu entschuldigen.. Ich fühl mich taub. Ich habe gut geschlafen, daran liegt es nicht. Es ist einfach wieder diese Leere. Und die Sinnlosigkeit. Ich habe nichts mehr, was mich hält. Was mich festhält, mich am Leben hält, mich durchhalten lässt. Und wieder hör' ich Falco - Junge Römer. Es geht ein herrlicher Schmerz von diesem Lied aus.. Guten Morgen noch, LauteStille
28.8.09 07:42


Wochenende

Wochenenden sind nun schwerer als zuvor. Denn mein Plan ist nur an Wochenenden realisierbar gewesen. Und nun bin ich so versucht.. Ich war so lange in ihn verliebt. Und dann, als ich es nicht mehr war, registriert er mich. Und dann der Sex. Und jetzt bin ich wieder verliebt. Und er lässt mich wieder fallen. Wieder diese unbeschreibliche Leere.
28.8.09 20:05


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