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Eröffnung!

Ja, ich habe nun auch einen Blog, und ich denke mal, es wird etwas dauern bis ich richtig anfange. Vor einiger Zeit hab ich schonmal geblogt, nur irgendwie hab ich das alles aus den Augen verloren. Hoffentlich wird's diesmal nicht so ;D

Ich weiß, das klingt sehr langweilig für meinen ersten Blog, aber hey, was soll ich auch sagen, außer dass das hier nun eröffnet ist!

Bin schon wieder in so 'ner schlimmen, melancolischen Laune, es wird also bald ein Blog folgen. . Ob das wohl was länger hält? Hoffentlich. .

Bis dahin viel Spaß auf diesem unvollendeten Weblog!

LauteStille

15.9.07 22:58


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Der erste Schritt

Irgendjemand muss immer den ersten Schritt machen. In dem Fall bin ich das wohl. Ihr denkt nun sicher "Ach, die Olle schreibt sich jetzt sicher irgendeinen Scheiß von der Seele", dann kann ich nur sagen: richtig! (und ja die Olle, ich bin weiblich!)

Vielleicht hat der eine oder andere gestern Abend 'Nachtcafé' auf SWR gesehen. Mh? Nein? Naja, jedenfalls war dort Timm Flemming zu Gast. Seitdem ich sein Buch gelesen habe, besuche ich öfters seinen Weblog, nur komischerweise in letzter Zeit nicht, deshalb war mir auch nicht aufgefallen, dass er im Fernsehen zu sehen ist. Nur durch Zufall sah ich ihn da sitzen, mit diesem unsensiblen und total dreisten Moderator. Was ich eigentlich sagen wollte ist, dass ich vor ein paar Minuten wieder ein paar seiner Blogs las, und dabei auf seine Meinung zum körperlichen Kontakt stieß.

Mit 'körperlichen Kontakt' meine ich jede Art von Berührung, sei es eine Umarmung oder der zufällige Kontakt des eigenen Körpers mit dem eines Fremden, wie es bei Konzerten oft passiert. Ich fand so etwas schon immer unangenehm, und, speziell auf Konzerte bezogen, lag das nicht an Platzangst oder meine persönliche Meinung über Menschen, sondern einfach daran, dass ich Kontakt meide, wo es nur geht. Jemand, der mich nicht kennt, würde sich sofort beleidigt oder verletzt fühlen, nur weil ich denjenigen nicht berühre. Es war schwer den Menschen, die mir viel  bedeuten, zu sagen, dass ich mich vor Kontakt ekel. Es klingt wie eine Ausrede, frei nach dem Motto 'Lieber freak statt höflich'. Genau wie es meine Angewohnheit ist, den Menschen lieber zuzuhören, statt selber viel zu erzählen.

Woran das liegt? Gute Frage. Die meisten würden natürlich darauf schließen, dass ich von meinen Eltern keine Liebe bekam usw. Aber nein! Falsch! Ich war früher selber jemand, der andere oft berührte, gern in den Arm nahm. Mag das der Grund dafür sein? Unwahrscheinlich. Sonst würde ja jeder später genau so sein, wie er früher nicht war.

Ich merk schon, ich verlaufe mich wieder in meinen Gedanken, das Eigentliche geht verloren.

Aber nun mal ehrlich, wieso soll es denn so toll sein, jemanden z.B. zu umarmen? Bei mir breitet sich dann immer so ein unwohles Gefühl aus, Körper und Körper treten in Kontakt. Es fühlt sich immr so an, als könnte jemand durch diese Berührung alle meine Geheimnisse erfahren. Grausames Gefühl, beinahe widerwärtig.

Schlimmer ist, dass ich das ernst meine. Wie soll so etwas nur in einer Beziehung klappen? Ja, genau jetzt kommen viele Zweifel auf. Ich gefährde die Beziehung dann aufgrund meines Verhaltens. Und das eigentlich unbewusst, denn, bis vor kurzem war mir noch nicht mal klar, dass ich einen solchen Ekel verspüre. Klar, bei Freundinnen dachte ich immer, es sei nur deswegen, weil ich  nicht so 'Mädchen' war wie die anderen.

Eine Lösung dafür? Keine Ahnung. Bei Beziehungen klappt die gute Regel 'Lieber freak statt höflich' nicht, denn man will weder freak, noch unhöflich sein. Was macht man also dann? Man schreibt einen Blog, obwohl man weiß, dass man es trotzdem nicht von der Seele hat. .

15.9.07 23:21


Ein Abend mit Elvis. .

Um ein wenig von meinem vorherigen Blog abzulenken, schieb ich direkt einen neuen hinterher. Und er handelt von: Elvis!

Vorhin bin ich runter ins Wohnzimmer gegangen um mir eine Flasche Wasser (natürlich 2l ;D) zu holen und wer kommt mir da entgegen? Elvis. Ich setze mich auf den Boden. Wer legt sich neben mich? Elvis, natürlich. Jetzt, wieder oben im Zimmer, liegt er auf meinem Bett, scheint gerade einzuschlafen. Es ist traurig, den Leser erst den Eindruck vermitteln zu wollen, der Blog handle von Elvis, von dem Elvis. Ein sehr schwaches Mittel, Leser zu gewinnen. Nein, dieser Elvis, nämlich mein Elvis, ist nur ein schwarzweißes Fellbündel, das gelegentlich Geräusche alter Wagen macht um damit seine Freude auszudrücken, an meinen Beinen rumspringt, um Trichinen verseuchtes Futter zu bekommen, kurz: ein Kater.

Dazu ist auch nicht mehr zu sagen. Einen Abend mit einem Kater, Blog schreiben und Wasser trinken zu verbringen ist nicht sehr originell, dennoch eine herrliche Beschäftigung. Währenddessen 'Comptine d'un autre été La Aprés - midi' hören und einfach nur nachdenken. Eigentlich das schlimmste, was man machen kann. Nachdenken. Wäre es nicht einfacher, nicht nachzudenken? Einfach aus der Situation heraus zu reagieren, zu handeln? Aber nein, wir als homo sapiens, wir müssen natürlich nachdenken! Erstmal alles analysieren, alles durchgehen, damit viele Zweifel aufkommen, noch mehr Ängste, damit Fehler entdeckt werden und wir vielleicht noch Peinlichkeit empfinden. Dann geht es uns schlechter, dennoch sind wir glücklicher, denn wir denken ja nach! Natürlich muss es nicht immer so laufen, wir können damit auch bestimmte Dinge vorbeugen, weil wir zuvor gründlich nachgedacht haben. Wir haben jedes Detail bis ins Kleinste zerstückelt, uns das Ergebnis angesehen, nämlich Chaos, und waren dann noch nicht einmal zufrieden. Denn es kann immer mehr, mehr und noch mehr dahinter stecken.

Und da fällt mir auch sofort ein ziemlich, wie ich meine, witziges Thema ein, dass auch Unterrichtsinhalt der Stufe 11 ist: Kommunikationsstörungen. Jaha! Mal wieder eine Störung, das ist ja nichts neues, denn, wie so häufig heutzutage, wird alles kategorisiert und meist als Sucht oder Störung bezeichnet. Aber bleiben wir beim Thema. Kommunikationsstörung. Es gibt da so ein herrliches Modell, 4-Seiten-Modell von Schulz von Thun, das eine Nachricht analysiert, nämlich wie der Name schon sagt, auf 4 Ebenen. Alle Ebenen können sowohl vom Empfänger, als auch vom Sender anders gesehen werden, außer der Ebene 'Sachinhalt', denn das ist nur Wort für Wort die Nachricht.

Und genau da fängt es an. Erst ist alles gleich. Der Sachinhalt, der eine sagt was, der andere hört es. In genau dem Moment beginnt schon das Chaos! Denn der, der etwas sagt, meint etwas. Sowas kennen wir ja "Das meinte ich ja damit" oder "Ich meinte doch nur, dass...". Doch nicht nur beim 'Sender', wie er so schön genannt wird, liegt der Fehler, nein, auch beim 'Empfänger', denn der versteht etwas ("Ich habe das so verstanden, dass..." ) .

Einer meint -> derjenige sagt dann -> ein anderer hört -> der wiederum verseht was.

Bestes Beispiel dafür: Stille Post. Ein harmloses Spiel, das unter lautem Kichern und erröteten Gesichtern gespielt wird. Und das nur, weil alle das Gesagte falsch verstehen. Hierbei liegt das sicher nur am Flüstern, doch in der Realität ist unsere Interpretation dieses hindernde Flüstern.

Eigentlich eine herrliche Gelegenheit, um auf innere Stimmen einzugehen. Noch herrlicher ist es, dass man das auch auf meinen Namen beziehen könnte. Nein, welch ein Zufall! ;D

Nun lass ich euch allein mit diesen wirren Gedankengängen,

LauteStille

16.9.07 00:28


Ganze Mäuse und Magritte

Elvis hat eine ganze Maus ausgekotzt. Das muss man erstmal hinbekommen. Ich mein, irgendwie muss er sie ja gefressen haben, in dem Fall wohl eher verschlungen. Es wär sicherlich eine sowohl tolle als auch abartige Erfahrung gewesen, dieses Bild zu zeichnen.

Und das passt jetzt bestens als Überleitung für mein nächstes Vorhaben: Magritte. Gleich geht's ins Museum Ludwig in Köln, wo ich dann Werke von Magritte, Balthus und Picasso bewundern kann. Obwohl Balthus nicht ganz meinen Geschmack trifft.

Ein kleiner, sinnloser Blog, aber es ist einer!

LauteStille

16.9.07 14:25


Verloren

Ich habe 3 Blogs verfasst, jedoch wurde keiner davon veröffentlicht. Denn die Seite stürzte ab. Und zum Teil, das muss ich wirklich zu geben, waren es, wenn nicht geniale, so dann doch sehr gute Blogs. Natürlich könnte ich versuchen, die 3 Blogs aus der Erinnerung heraus wieder nieder zu schreiben, aber da würde ja der Grundgedanke von einem Blog verloren gehen: das Impulsive. Ein kleiner Gedankenstrom, niedergeschrieben in einer virtuellen Welt. Profitieren kann und wird davon keiner, aber das passiert ja häufiger, wie zum Beispiel das Heiraten (und da nimmt man sogar Schaden).

Das hier ist also ein kleiner Protest-Blog, der seinen Zweck nicht wirklich wiederspiegelt, es dennoch versucht.

(Falls er überhaupt gepostet wird)

17.9.07 16:33


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