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Ablenkung

Etwas grauenvolles ist passiert. Da denkt man, man hat schon fast alle negativen Gefühle erfahren und dann stürzt eine weitere Bombe auf einen ein.

Ich kann nicht essen oder denken. Bewegen fällt auch sehr schwer. Als ich eine Zigarette nicht zuende geraucht hab, wurde mir gesagt, es sei Verschwendung. Und alles was ich dachte, war "Dass ich lebe, ist Verschwendung". Ich verliere mich in den Träumen; denke, sie seien wirklich. Die Wirklichkeit hingegen tue ich als müden Scherz ab.

Eigentlich sollte man in solchen Phasen das Leben nutzen, irgendetwas unternehmen, statt sich in Selbstmitleid zu wälzen. Die einzige Ablenkung zurzeit sind Dokumentationen über Astronomie und Astrophysik. Unterstützend wirken Schmerz- und Beruhigungsmittel, wie man an dem verwirrten Text merken kann.

LauteStille

13.4.11 15:19


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Fehlgeburt und Anorexie.

Hab schon ewig nicht mehr geschrieben, so scheint es mir.

Der letzte Eintrag ist schon etwas her; viel passiert dazwischen. Er hat Schluss gemacht. Wir haben uns wieder Schein-versöhnt. Nun geht es wieder den Bach runter. Und in mir kommt alles wieder hoch. Das verlorene Baby, die Essstörung. Alles ist wieder wirr im Kopf. Das autodestruktive Verhalten gewinnt an Überhand. Es wäre jetzt 9 Monate alt. Wie kann man etwas lieben, was man nie kennengelernt hat?

Mein Essverhalten ist zurzeit noch nicht mal so schlimm, aber die Strukturen sind so fest im Kopf verankert. Wieso essen, wenn man doch nicht überleben will. Dieser ganze Depri-suizid-mist nervt mich ja selber, aber Abhilfe kann man sich nicht verschaffen.

Es ist immernoch ein Unterschied, ob man sterben will oder ob man leben will, aber das Leben selbst einem immer und immer wieder Gründe liefert, dass man es nicht tun sollte.

Autodestruktion wird initiiert..

LauteStille

9.4.11 11:11


Hoch und Tief

Ich kann nicht mehr essen. 180 kcal heute. Und meinen Freund zufällig gesehen. Er meinte "wir melden uns später". Plural? Später? Es kam nichts und es ist mir auch irgendwie gleichgültig. Na gut, nicht gänzlich gleichgültig, aber es ist okay. Es ist besser so. Einfach loszulassen, aufzuhören. Und ich verschwinde.
22.12.10 23:08


Verschwinden.

Ich frag mich, ob man es merken würde, wenn ich verschwinde. Wenn ich weniger werde. Nimmt man mich dann noch wahr? Und wenn nicht, wäre es wirklich so schlimm? Vielleicht ist es manchmal einfach besser so.
21.12.10 12:06


Semi-Gescheitert.

Ich hatte recht, Appetit hat gewonnen. Nun sind es 1650 kcal für heute, daher noch 35 min. Yoga gemacht, um mein Gewissen zu beruhigen. Aber ich denke ein zweiter FA kündigt sich an. Morgen werd ich von 11-17 Uhr nur gehen oder stehen, also ist morgen der Kalorienverbrauch gesichert. Komisch, dass es wieder so anfängt, diese dumme Denkweise. Ich war doch davon weggekommen und nun ist es wie früher. Ich war doch wieder gesund, sah gut aus, aber nicht fett. Ich war trainiert. Ich war glücklich. Und nun bin ich wieder drin, glaub ich.
20.12.10 19:50


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